
Dort solle der Fluss Litani einen neuen Grenzverlauf markieren, sagte der Politiker einer rechtsextremen Partei der Koalitionsregierung von Ministerpräsident Netanjahu in einem Radiointerview. Eine Stellungnahme aus dem Büro des Premiers lag zunächst nicht vor. Verteidigungsminister Katz hatte zuvor bereits angedeutet, dem Libanon drohe ein Gebietsverlust, sollte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz nicht wie mehrfach angekündigt entwaffnet werden. Israel treibt seit einigen Tagen eine Offensive im Süden des Libanon voran. Im Verlauf hatte die Luftwaffe auch damit begonnen, Brücken über den Litani-Fluss zu zerstören.
Begründet wurde dies unter anderem mit Waffentransporten der Hisbollah nach Süden in Richtung der Grenze zu Israel.
Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
