Archiv

Krieg im Gazastreifen
Israels Luftwaffe startet neue Angriffe - Hamas meldet mehr als 40 Tote

Bei zwei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben der dort herrschenden islamistischen Hamas mehr als 40 Menschen getötet worden.

    Über den Ruinen zerstörter Häuser geht die Sonne auf
    Sonnenaufgang über zerstörten Gebäuden in Chan Junis. (AFP / Bashar Taleb)
    Es seien Wohnhäuser getroffen worden, meldete die Terrororganisation. Nach israelischen Angaben galt einer der Angriffe einem ranghohen Militärführer der Hamas. Er habe sich im Flüchtlingslager Al-Shati westlich von Gaza-Stadt aufgehalten. Ein zweiter Angriff habe militärischen Einrichtungen der Hamas im Gebiet von Gaza-Stadt gegolten.
    Zu den Hintergründen einer Granatenexplosion nahe eines Zeltlagers des Roten Kreuzes vor der Stadt Rafah gibt es keine neuen Erkenntnisse. Dabei waren nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz mehr als 20 Menschen getötet worden. Die Hamas macht Israel für den Angriff verantwortlich. Die israelische Armee erklärte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die eigenen Streitkräfte die humanitäre Zone angegriffen hätten. Der EU-Außenbeauftragte Borrell forderte eine Untersuchung der Hintergründe.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.