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Gazakrieg
Israels UNO-Botschafter enttäuscht von Biden-Äußerung zu möglichem Waffenstopp

Israels UNO-Botschafter Erdan hat sich enttäuscht gezeigt über die Drohung von US-Präsident Biden, Waffenlieferungen an sein Land einzuschränken.

    Gilad Erdan, der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, zeigt auf einem Tablet Videos des Hamas-Terrors gegen Israel.
    Israels UNO-Botschafter Erdan zeigt sich enttäuscht über einen möglichen Lieferstopp US-amerikanischer Waffen. (IMAGO / ZUMA Wire / IMAGO / Bianca Otero)
    Dem israelischen Sender Kan sagte er, Bidens Äußerung wecke bei Israels Feinden Hoffnung auf Erfolg.
    Der US-Präsident hatte angekündigt, im Falle einer israelischen Großoffensive auf die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens bestimmte Waffen nicht mehr zu liefern. Explizit nannte Biden Artilleriegranaten. Die USA hatten vor dem Hintergrund der geplanten israelischen Militäroperation bereits die Lieferung von Bomben ausgesetzt.
    Israel hält trotz internationaler Kritik und laufender Verhandlungen über eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln an seinen Plänen für eine Bodenoffensive in Rafah fest. Aktuell suchen in der Stadt mehr als eine Million Menschen Zuflucht vor den Kämpfen. Israel bezeichnet Rafah als letzte verbliebene Hochburg der Terrororganisation Hamas.
    Diese Nachricht wurde am 09.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.