
Das Präsidium habe sich mehrheitlich dafür entschieden, erklärte ein Sprecher in Den Haag. Der Fall werde nun an die Vollversammlung verwiesen, die alle Mitgliedsstaaten des Gerichtshofs umfasst.
Medienberichten zufolge wird Khan vorgeworfen, eine Mitarbeiterin seines Büros mehrmals sexuell belästigt zu haben. Khan weist die Vorwürfe zurück. Er hatte sein Amt deswegen bereits seit Mai vergangenen Jahres ruhen lassen.
Khan hatte in seiner Funktion unter anderem einen Haftbefehl gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu und gegen den russischen Präsidenten Putin wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen erlassen. US-Präsident Trump sanktionierte den Chefankläger insbesondere aufgrund seines Vorgehens gegen Netanjahu. Unter anderem wurden US-Vermögenswerte eingefroren und ein Einreiseverbot in die USA erlassen.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




