
Seit heute früh können sich Richter nicht auf Servern einwählen, die vom landeseigenen IT-Dienstleister betrieben werden. Nach Angaben der Senatsjustizverwaltung handelt es sich um ein Lizenzproblem für eine Software, die für das Einwählen auf die Server nötig ist. Betroffen sind alle Amtsgerichte, das Kriminalgericht in Moabit, die beiden Landgerichte und das Kammergericht. Die Probleme bestünden auch am frühen Abend noch, hieß es. Der stellvertretende Landesvorsitzende des Deutschen Richterbundes, Schifferdecker, sprach von einem vorübergehenden Stillstand der Rechtspflege.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
