
Dies wäre nicht nur eine humanitäre Katastrophe für die Betroffenen, sondern könnte auch die Sicherheit und den Zusammenhalt der EU beeinträchtigen, so Meloni und Frederiksen. Sie forderten, Maßnahmen zu entwickeln, die im Fall plötzlicher, großer Migrationsbewegungen in die EU als - so wörtlich - "Notbremse" eingesetzt werden könnten. Nach Ansicht der beiden Regierungschefinnen sollte vor allem Hilfe vor Ort geleistet werden: "Wir können mehr Menschen besser und effizienter helfen, indem wir Unterstützung direkt in ihren Herkunftsregionen leisten", heißt es in dem Brief.
Als weiteres Beispiel nannte Frederiksen im dänischen Fernsehen die Abweisung von Asylsuchenden direkt an der Grenze. Die Sozialdemokratin befindet sich derzeit im Wahlkampf, am 24. März wird das dänische Parlament neu gewählt.
Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



