Migration
Italien und Dänemark verlangen Notfallplan für EU

Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten fordern Italien und Dänemark die EU auf, sich auf eine Migrationskrise vorzubereiten.

    Ankommende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof am 03.09.2015.
    Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof im Jahr 2015 (imago images / Eibner / imago stock&people via www.imago-images.de)
    Die Ministerpräsidentinnen der beiden Ländern, Meloni und Frederiksen, richten sich in einem Brief an die Kommission sowie an die Staats- und Regierungschefs. Darin heißt es, eine Wiederholung der Flüchtlingsbewegungen im Jahr 2015 dürfe man nicht riskieren. Dies wäre nicht nur eine humanitäre Katastrophe für die Betroffenen, sondern könnte auch die Sicherheit und den Zusammenhalt der EU beeinträchtigen, so Meloni und Frederiksen. Sie forderten, Maßnahmen zu entwickeln, die im Fall plötzlicher, großer Migrationsbewegungen in die EU als Notbremse eingesetzt werden könnten.
    Als Beispiel nannte Frederiksen im dänischen Fernsehen die Abweisung von Asylsuchenden direkt an der Grenze. 
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.