Studie
IW Köln warnt vor Neueinbau von Gasheizungen

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft warnt vor dem Einbau neuer Gasheizungen.

    Das Bild zeigt, wie die Steuerungsanlage einer Gasheizung in einem Mehrfamilienhaus bedient wird.
    Gas ist mit einem Anteil von rund 55 Prozent weiterhin die wichtigste Heizungsart im Gebäudebestand. (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)
    Die jährlichen Heizkosten bei einer neuen Gasheizung könnten sich bis 2040 fast verdoppeln, wie die "Rheinische Post" unter Verweis auf die bislang unveröffentlichte IW-Untersuchung berichtet. Beim Einbau einer Wärmepumpe würden die Heizkosten hingegen über viele Jahre weitgehend stabil bleiben. In teilsanierten Altbauwohnungen würde dies im Vergleich zur Gasheizung 1.000 Euro oder mehr im Jahr sparen. 
    Mit dem neuen sogenannten Heizungsgesetz entfällt die Vorgabe, wonach neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Stattdessen können auch weiterhin neue Gas- und Ölheizungen eingebaut werden. Diese müssen jedoch ab 2029 einen wachsenden Anteil klimaneutraler Energieträger wie Biomethan oder Bioöl nutzen.
    Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.