
Diese Lücke werde bis zum Jahr 2036 erreicht, berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf eine Untersuchung der Forscher. Das wären 1,3 Millionen mehr als bei der IW-Prognose vor zwei Jahren. Eine Ursache sei die Migrationswende der Bundesregierung. Es kämen deutlich weniger Einwanderer. Laut neuen Daten zur Bevölkerungsentwicklung werde die Zahl der Einwohner Deutschlands bis 2045 auf rund 81,1 Millionen sinken, ein Rückgang um 2,9 Prozent. Die Experten forderten die Politik auf, mehr zu tun, um das Arbeitskräftepotenzial zu erhöhen, etwa durch Ausweitung der Arbeitszeiten. Selbst die meisten Vollzeitbeschäftigten könnten sich eine Ausweitung vorstellen, wenn die Belastung mit Steuern und Sozialbeiträgen geringer wäre, hieß es. Zudem gebe es im Inland ungenutztes Potenzial bei Frauen - vor allem aus dem Ausland. Darüber hinaus bleibe die internationale Anwerbung von Fachkräften wichtig.
Diese Nachricht wurde am 14.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
