Wirtschaft
IWF warnt Europa vor zu breiten Energiehilfen

Der Internationale Währungsfonds warnt die EU-Länder vor übermäßigen Staatshilfen als Reaktion auf die gestiegenen Energiepreise.

    Washington: Das Logo des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Fassade des Tagungsgebäudes in der Pennsylvania Avenue
    Das Logo des IWF (Soeren Stache / dpa / Soeren Stache)
    Breite ‌Entlastungen verfälschten ⁠das Preissignal, das ⁠eigentlich zur Senkung des Verbrauchs führen sollte, sagte der Direktor der IWF-Europa-Abteilung, Kammer. Viele der diskutierten Maßnahmen schwächten dieses Signal ab. Falls Regierungen etwas unternehmen wollten, sollten sie sich auf die ärmsten Haushalte konzentrieren. Breite Eingriffe kämen eher Bessergestellten zugute, die mehr Energie verbrauchten.
    Kammer empfahl Pauschalzahlungen gezielt an die ärmsten Haushalte. Breite ⁠Entlastungen könnten die Staatskassen dagegen enorm belasten. Zudem ⁠müsse es stets ein klares Enddatum gebe. Einige ⁠Länder hätten noch immer Maßnahmen aus ‌der letzten Krise in Kraft.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.