
Breite Entlastungen verfälschten das Preissignal, das eigentlich zur Senkung des Verbrauchs führen sollte, sagte der Direktor der IWF-Europa-Abteilung, Kammer. Viele der diskutierten Maßnahmen schwächten dieses Signal ab. Falls Regierungen etwas unternehmen wollten, sollten sie sich auf die ärmsten Haushalte konzentrieren. Breite Eingriffe kämen eher Bessergestellten zugute, die mehr Energie verbrauchten.
Kammer empfahl Pauschalzahlungen gezielt an die ärmsten Haushalte. Breite Entlastungen könnten die Staatskassen dagegen enorm belasten. Zudem müsse es stets ein klares Enddatum gebe. Einige Länder hätten noch immer Maßnahmen aus der letzten Krise in Kraft.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
