Berichte über Verletzte
Japan: Starkes Erdbeben erschüttert Region Kumamoto

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Süden Japans erschüttert.

    Auf einer digitalen Karte ist ein Erdbeben der Stärke 7,1 im Süden Japans aufgezeigt.
    Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Süden Japans erschüttert und eine Tsunamiwarnung ausgelöst; es erreichte die höchste Stufe auf der japanischen Erdbebenintensitätsskala. (picture alliance/SIPA/Francois Greuez)
    Nach Angaben der nationalen Wetterbehörde lag das Epizentrum in der Region Kumamoto. Ein Krankenhaus meldete mehr als 50 Verletzte. Rund 150.000 Menschen wurden aufgefordert, Evakuierungszentren aufzusuchen. In mehr als 40.000 Haushalten fiel der Strom aus. Berichten zufolge sind derzeit zahlreiche Menschen in einem beschädigten Einkaufszentrum eingeschlossen.
    Die japanische Regierungschefin Takaichi erklärte, das Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Die Behörden warnten vor möglichen Nachbeben und Erdrutschen. Japan war dieses Jahr bereits mehrfach von schweren Beben betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.