1.000 Kilometer Reichweite
Japan stationiert Raketen gegen China

Japan hat Raketen im Südwesten des Landes stationiert, die mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern Ziele in China erreichen können.

    Journalisten fotografieren eine Langstreckenrakete, die auf den Stützpunkt Kumamoto gebracht wurde.
    Japan beginnt damit, in Kumamoto im Süden der Insel Kyushu seine Abwehrbereitschaft zu stärken und Raketen zu stationieren. (IMAGO / Kyodo News / IMAGO)
    Wie Verteidigungsminister Koizumi mitteilte, will Japan mit der Stationierung der Raketen in Kumamoto im Süden der Insel Kyushu seine Abwehrbereitschaft stärken. Er sprach von einer möglichen Bedrohung durch feindliche Streitkräfte und einer Gewährleistung der Sicherheit der eigenen Soldaten.
    Die chinesisch-japanischen Beziehungen haben sich seit dem Amtsantritt von Japans neuer konservativer Regierungschefin Takaichi verschlechtert. Sie drohte unter anderem damit, militärisch einzuschreiten, wenn Peking gewaltsam versuchen sollte, Taiwan wieder unter seine Kontrolle zu bringen.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.