
In der Fachzeitschrift iScience schreiben die Wissenschaftler, dass über 80 Prozent der Sporen neun Monate an der Außenseite der ISS überlebt hätten. Zurück auf der Erde konnten sie wieder wachsen. Das war durch eine Schutzhülle rund um die Sporen möglich.
Im Labor hatten die Forschenden vorher schon die extremen Bedingungen im Weltraum simuliert: hohe UV-Strahlung, besonders hohe oder niedrige Temperaturen und auch Vakuum. Dabei zeigte sich, dass eingekapselte Sporen die besten Überlebenschancen im All hatten, so genannte Sporophyten.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Moose sogar Jahre im Weltraum überleben können. Die Erkenntnisse eröffneten neue Chancen für den Aufbau von Ökosystemen in außerirdischen Umgebungen, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 21.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
