
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl erreichte ihre Liberaldemokratische Partei eine Zweidrittel-Mehrheit der Mandate im Unterhaus. Sie kann nun Verfassungsänderungen vorantreiben und Gesetze verabschieden, selbst wenn diese vom Oberhaus abgelehnt werden. Dort verfügt die LDP nur über eine Minderheit der Sitze. Takaichi war vergangenen Oktober als erste Frau an die Spitze einer japanischen Regierung gewählt worden. Sie gehört dem konservativen Flügel ihrer Partei an, befürwortet engere Beziehungen zu den USA und will die Streitkräfte Japans auch als Gegengewicht zum Machtstreben Chinas ausbauen.
Der japanische Aktienmarkt reagierte positiv auf Takaichis Wahlerfolg. Der Leitindex Nikkei legte zum Handelsstart um über vier Prozent zu.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
