Montag, 21.10.2019
 
Seit 02:07 Uhr Kulturfragen



















Das Bild zeigt ein Portrait von Dierk Peters (Chloé Marchal)

Der Vibrafonist Dierk PetersAmbrosia - Klänge der Götter

Der Vibraphonist Dierk Peters verlegte 2016 seinen Lebensmittelpunkt von Köln nach New York und ist fest in der dortigen Szene integriert. Sein jüngstes Sextettprojekt "Ambrosia" entstand allerdings in Deutschland und versammelt herausragende Protagonisten der deutschen und europäischen Szene. Dierk Peters‘ Weg führte von Hamburg nach Köln, wo er von 2007 bis 2016 lebte und arbeitete, und schliesslich nach New York. Dort fand er in Stefon Harris einen Mentor, der ihm half seinem ohnehin virtuosem Spiel weitere Klarheit und Ausdruck zu verleihen. In New York wie auch in Köln hat der preisgekrönte Musiker die Kompositionen für Ambrosia entwickelt: Musik, die schlank, klar und sehnsuchtsvoll daher kommt und ungewohnte Mischklänge entstehen lässt.











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Nächste Sendung: 24.10.2019 21:05 Uhr

JazzFacts
Wer's findet, dem gehört's
Akustische Notizen des Bassisten Björn Meyer
Von Karl Lippegaus

Björn Meyer aus Stockholm entdeckte erst mit 18 Jahren, dass ihn die Bassgitarre ebenso interessierte wie Computer- und Naturwissenschaften. Manche seiner Stücke sind wie Soundtracks, andere wie Etüden, sie haben Songcharakter oder etwas von einem Monteverdi-Madrigal. Und das alles nur erzeugt von einer Bassgitarre plus Elektronik. Sein Spiel habe sich durch Harfe, Nickelharfe und Oud stark verändert, sagt der in Bern lebende Künstler. Durch Experimentieren und das Collagieren gefundener Teile schuf Björn Meyer einen zwölfteiligen Solo-Zyklus: ,Provenance’. Was schlicht und einfach Herkunft bedeutet - und so vieles mitschwingen lässt, in diesen singenden Läufen und Arpeggios: Reisen, Gedanken, Erinnerungen, Abstammung, Verortung. Es ist die erste Soloplatte Björn Meyers, der vier Alben mit Nik Bärtschs Ronin machte und seit Langem mit dem tunesischen Oudspieler Anouar Brahem arbeitet. ,Provenance’ ist wie das akustische Notizbuch eines Forschers bei der Selbstfindung. Der sehr naturverbundene Musiker, einer der großen E-Bassisten Europas, hat etwas entwickelt, das en passant unsere Begriffe von akustisch und elektronisch hinterfragt.
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