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Jazzfest Berlin 2016
Nik Bärtsch’s Ronin trifft auf hr-Bigband

Die Musik der Gruppe Ronin pulsiert und treibt - und das mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. "Ritual Groove Music" oder auch "Zen-Funk" nennt der Zürcher Pianist Nik Bärtsch seine intelligente und sinnliche Klangsprache.

Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt | 21.11.2017
    Vier in schwarz gekleidete Männer stehen versetzt aufgestellt vor einem schwarzem Hintergrund mit strahlenartigem Muster.
    Nik Bärtsch's Ronin (Martin Möll)
    Klavier, Bassklarinette, Bass, Schlagzeug und Perkussion verzahnen geschickt kleinste Motive und Patterns miteinander und lassen ein dichtes Klanggewebe entstehen. Kaum auszumachen, welche Elemente komponiert, welche improvisiert sind. Was auf den ersten Eindruck statisch wirkt, ist in permanenter Bewegung; alles wiederholt sich und verändert sich doch ständig. Die Einbindung von Rundfunk-Bigbands ist Tradition beim Jazzfest Berlin - und so agierte Bärtsch, einst Student fernöstlicher Philosophie und seitdem praktizierender Buddhist, Schulterschluss mit der hr-Bigband unter der Leitung von Jim McNeely noch dynamischer und klangintensiver, als man es von Ronin ohnehin schon kennt: hypnotische Minimal Music der etwas anderen Art!
    Nik Bärtsch, Piano, Komposition
    Sha, Bassklarinette, Kontrabassklarinette
    Björn Meyer, E-Bass
    Kaspar Rast, Schlagzeug
    Jim McNeely, Leitung hr-Bigband, Arrangements
    Aufnahme vom 5.11.2016 beim Jazzfest Berlin