
Rund die Hälfte der Minderjährigen sei unterernährt, sagte ein Sprecher der UNO-Organisation. Die Kürzung der Entwicklungshilfe vieler Geberländer bedeute, dass man nur noch eins von neun hungernden Kindern in dem Land unterstützen könne. Das WFP habe für Afghanistan rund 900 Millionen US-Dollar für dieses Jahr veranschlagt. Erhalten habe es rund ein Zehntel der Summe.
Extremer Hunger treibe Migration und Radikalisierung voran, warnt das Welternährungsprogramm. Die Folgen dürften deshalb auch außerhalb der afghanischen Landesgrenzen spürbar werden.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
