Nach Assad-Sturz
Jordanien richtet Außenminister-Treffen zur Lage in Syrien aus

In Jordanien findet heute ein internationales Gipfeltreffen zur Lage in Syrien statt.

    Zestörte Häuser in der syrischen Stadt Homs, davor sind zahlreiche Menschen und Autos zu sehen.
    In der syrischen Stadt Homs versammeln sich auch Tage nach dem Sturz des Assad-Regimes die Menschen auf der Straße, um zu feiern. (AFP / AAREF WATAD)
    Dazu werden die Außenminister zahlreicher westlicher und arabischer Staaten erwartet, darunter US-Außenminister Blinken, die EU-Außenbeauftragte Kallas, der UNO-Sondergesandte für Syrien, Pedersen, sowie die Chefdiplomaten aus der Türkei, Saudi-Arabien und dem Irak. Dabei sollen Wege ausgelotet werden, um das Land in der Umbruchphase nach dem Sturz des Assad-Regimes zu unterstützen.
    Gestern hatte die Gruppe der G7-Industriestaaten über die Lage in Syrien beraten. In einer Videokonferenz mahnten die Staats- und Regierungschefs für das bisherige Bürgerkriegsland einen umfassenden politischen Prozess an.
    Aus Syrien kommen derweil Berichte über den weiteren Abzug von russischen Soldaten und Militärfahrzeugen. Sie bewegten sich vom Süden aus in Richtung ihres Hauptstützpunktes in der Küstenstadt Latakia, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 14.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.