Gaza
Jordaniens König Abdullah soll in den "Friedensrat" einziehen

Der jordanische König Abdullah ist nach Angaben seines Außenministeriums von US-Präsident Trump in den sogenannten "Friedensrat" für Gaza eingeladen worden.

    Abdullah II. Ibn Al-Hussein, König von Jordanien, nimmt nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Scholz im Bundeskanzleramt an einer gemeinsamen Pressekonferenz teil.
    Jordaniens König Abdullah II. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Das Ministerium teilte mit, es prüfe ​derzeit ​die Dokumente. Der "Friedensrat" soll von Trump selbst geleitet werden. Daneben wird es künftig nach den Vorstellungen des US-Präsidenten ein internationales Aufsichtsgremium geben, ein Exekutivkomitee, das die Maßnahmen in dem Palästinensergebiet umsetzen soll.
    An der Besetzung dieses Gremiums gibt es Kritik der israelischen Regierung. Das Büro von Ministerpräsident Netanjahu erklärte, dies sei nicht mit Israel abgestimmt. Außenminister Saar sei angewiesen worden, sich in der Angelegenheit mit seinem US-Kollegen Rubio in Verbindung zu setzen. Nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur stößt sich Netanjahu offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Fidan und ein ranghoher Diplomat aus Katar angehören. Beide Staaten hatten Israels Krieg im Gazastreifen scharf kritisiert.
    Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.