Sozialsystem
JU-Chef Winkel für rasche Reform der Altersvorsorge: "Stehen vor finanziellen Herausforderungen in den 2030er-Jahren"

Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzler Merz, noch in diesem Jahr eine Reform der Altersvorsorge auf den Weg zu bringen.

    Berlin: Rede von Johannes Winkel, Bundesvorsitzender Junge Union
    Johannes Winkel, Bundesvorsitzender Junge Union (Archivbild) (picture alliance/dts-Agentur)
    Man stehe wegen des demographischen Wandels vor riesigen finanziellen Herausforderungen in den 2030er-Jahren, sagte Winkel im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker sprach sich dafür aus, betriebliche und private Altersvorsorge verpflichtend einzuführen. Man müsse den Menschen die Angst vor dem Kapitalmarkt nehmen. Außerdem rief er dazu auf, den Nachhaltigkeitsfaktor bei den Rentenerhöhungen wieder zu aktivieren. Winkel appellierte an den Koalitionspartner SPD, reformbereit aufzutreten.
    Kanzler Merz hatte angekündigt, dass noch in diesem Jahr mit der Reform der Altersvorsorge begonnen werde. Merz zufolge soll die gesetzliche Rentenversicherung zwar bleiben, aber nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungs-Niveaus werden. Grüne, Linke und Gewerkschaften wandten sich gegen die Pläne.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.