
Man stehe wegen des demographischen Wandels vor riesigen finanziellen Herausforderungen in den 2030er-Jahren, sagte Winkel im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker sprach sich dafür aus, betriebliche und private Altersvorsorge verpflichtend einzuführen. Man müsse den Menschen die Angst vor dem Kapitalmarkt nehmen. Außerdem rief er dazu auf, den Nachhaltigkeitsfaktor bei den Rentenerhöhungen wieder zu aktivieren. Winkel appellierte an den Koalitionspartner SPD, reformbereit aufzutreten.
Kanzler Merz hatte angekündigt, dass noch in diesem Jahr mit der Reform der Altersvorsorge begonnen werde. Merz zufolge soll die gesetzliche Rentenversicherung zwar bleiben, aber nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungs-Niveaus werden. Grüne, Linke und Gewerkschaften wandten sich gegen die Pläne.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
