Rentenreform
JU-Chef Winkel: Gießkannenprinzip bei der Mütterrente ist problematisch

Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, hat noch einmal deutlich gemacht, dass bei der angestrebten Rentenreform aus seiner Sicht auch die Ausweitung der Mütterrente überprüft gehört.

    Johannes Winkel steht im dunklen Anzug an einem Rednerpult. Er gestikuliert mit seiner rechten Hand.
    Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union (Philipp von Ditfurth / dpa / Philipp von Ditfurth)
    Problematisch an dieser Sozialleistung sei vor allem das Gießkannenprinzip. Es gebe Mütter, für die dieser Betrag wichtig sei, für viele andere sei er das aber nicht, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete den Funke Medien.
    Unter der Mütterrente versteht man die Anrechnung von Kindererziehungszeiten bei der Rentenberechnung. Laut Deutscher Rentenversicherung kostet die Leistung die Rentenkasse derzeit pro Jahr rund 13,5 Milliarden Euro. Mit der Ausweitung 2027 kommen weitere Milliardenkosten hinzu, die dann allerdings aus einem anderen Topf finanziert werden sollen.
    Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission soll bis Ende Juni Vorschläge zur Reform der Rente vorlegen.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.