
Die geplanten Einsparungen der Bundesregierung seien nicht gerecht zwischen den Generationen verteilt, sagte der CDU-Politiker der "Bild". Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Rentenerhöhung um 4,24 Prozent unangetastet bleibe, während die im Koalitionsvertrag vereinbarte Bafög-Erhöhung ausfallen solle. Beim Elterngeld drohe sogar eine Kürzung. Winkel schlug vor, die Renten nur um 3 Prozent zu erhöhen. Dadurch stünden zusätzlich etwa fünf Milliarden Euro zur Verfügung, die Studierenden und Familien zugutekommen könnten.
Die Rentenerhöhung tritt - sofern der Bundesrat zustimmt - im Juli in Kraft. Die jährliche Anpassung ist gesetzlich festgelegt. Sie orientiert sich an der Lohnentwicklung.
Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
