Nach Wahl Wilmers
Juden und Muslime hoffen auf starken interreligiösen Dialog

Nach der Wahl des Hildesheimer Bischofs Wilmer zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz setzen jüdische und muslimische Vertreter auf einen starken interreligiösen Dialog.

    Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, beim Pressestatement zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz
    Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer (picture alliance / Geisler-Fotopress / Peter Back)
    Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, sagte der Nachrichtenagentur KNA, Wilmer habe deutliche Worte zur Bedeutung eines guten Verhältnisses zwischen katholischer Kirche und jüdischer Gemeinschaft geäußert. Er sei sicher, dass man den bisherigen engen Austausch ohne Einschränkungen fortsetzen könne.
    Der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Mete, betonte, er erhoffe sich wichtige Impulse für den christlich-muslimischen Dialog. Man verbinde mit der Bischofskonferenz seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Koordinationsrat ist der Dachverband der großen Moscheeverbände in Deutschland.
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.