Preisverleihung
Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg zeichnet Spiel- und Dokumentarfilme aus

Beim Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg ist die israelische Produktion "Book of Ruth" von Esty Shushan als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Film erzählt von Ruth und ihrem Mann, die nach dem Tod ihres kleinen Sohnes in der ultraorthodoxen Gemeinde nach einem Weg suchen, mit dem Unfassbaren weiterzuleben.

    Das Symbolbild zeigt mehrere Reihen mit roten Kinosesseln.
    20 Produktionen ausgezeichnet (picture alliance / dpa / Monika Skolimowska)
    Die Jury würdigte "Book of Ruth“ als eindringliche, bewusst ungeschönte Auseinandersetzung mit Glauben, Intimität und Verlust. Als bester Dokumentarfilm wurde die ungarische Produktion "Reward for the Rain" von Barbara Bernath ausgezeichnet. Der Film begleitet die Holocaust-Überlebende Eva Fáhidi, die die Geschichte ungarischer Juden und Jüdinnen für jüngere Generationen festhält. Die nach der Berliner Kinolegende Gershon Klein benannten Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Insgesamt waren in den beiden Wettbewerben 20 Produktionen vertreten.
    Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.