Donnerstag, 09. Februar 2023

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Jüngste "Charlie-Hebdo"-Ausgabe
"Eine Karikatur in der Geste der Versöhnlichkeit"

"Wir haben sicherlich nach solchen Ereignissen den Reflex, die Meinungsfreiheit mehr wertzuschätzen", sagte Alexander Görlach im DLF. In der jüngsten Ausgabe von "Charlie Hebdo" könne man förmlich die ausgestreckte Hand sehen, so der Herausgeber des Debatten-Magazins "The European".

Alexander Görlach im Gespräch mit Birgid Becker | 18.01.2015

    Ein junger Mann kauft am 17.01.2015 im Hauptbahnhof in Berlin das franzöissche Satiremagazin Charlie Hebdo. Er hatte seit Mitternacht vor der Buchhandlung gestanden, um um 5 Uhr morgens die beiden einzigen Exemplare zu ergattern.
    Nach fünf Stunden Warten im Hauptbahnhof Berlin erstand dieser junge Mann eine Ausgabe von "Charlie Hebdo". (picture alliance / dpa - Maurizio Gambarini)
    Mit Blick auf mögliche Konsequenzen solcher Karikaturen in anderen Teilen der Welt sagte Görlach: "In dieser globalisierten Welt lebt niemand mehr für sich allein." Jedes Phänomen, jedes Ereignis werde aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, die für die jeweils Betroffenen auch wahr seien.
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