
80 Prozent der Befragten blicken demnach optimistisch in ihre persönliche Zukunft, aber nur noch 44 Prozent auch optimistisch in die Zukunft Deutschlands. Im Jahr 2021 lag dieser Anteil noch 18 Prozentpunkte höher. Bezogen auf die Welt sank der Anteil im selben Zeitraum auf 36 Prozent.
"Jugendliche trennen offenbar zwischen einer unsicheren und schwer beeinflussbaren Welt und ihrer eigenen Zukunft", sagte der Barmer-Vorstandsvorsitzende Straub. "Diese können sie selbst in die Hand nehmen und gestalten." Es bleibe zu hoffen, dass dieser persönliche Optimismus trotz der bundesweiten und globalen Herausforderungen nicht abnehme.
Angst vor Krieg, wenig Sorge vor Wirtschaftskrisen
Am meisten Sorgen bereitet den Jugendlichen laut Umfrage das Thema Krieg (63 Prozent), gefolgt von den Bereichen Klimawandel (43 Prozent), Populismus und Extremismus beziehungsweise Umweltverschmutzung (je 43 Prozent). Nur rund ein Viertel der Befragten sorgt sich um die Arbeitsplatzsuche. Eine geringere Rolle spielen auch Wirtschafts- und Energiekrisen.
Für die laut Barmer repräsentative Studie wurden im vergangenen Herbst bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt. Dabei ging es auch um Themen wie Cybermobbing, Klimawandel oder Künstliche Intelligenz. Die Ergebnisse werden im Jahresverlauf sukzessive veröffentlicht.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
