Social Media
Jugendministerinnen verlangen mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen

Die Jugendministerinnen und -minister von Bund und Ländern verlangen einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum.

    Eine Jugendliche nutzt ihr Handy bei Nacht in ihrem Zimmer. Der Finger scrollt über das leuchtende Display.
    Immer früher und immer länger wird das Handy genutzt. (AFP / Critina Quicler)
    Dafür reiche eine Einzelmaßnahme wie etwa ein Social-Media-Verbot nicht aus, sagte die hessische Jugendministerin Hofmann zum Abschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz in Frankfurt am Main. Es müsse auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen sowie der Erziehungsberechtigten und Lehrkräfte gestärkt werden.
    Die saarländische Bildungsministerin Streichert-Clivot erklärte, die Betreiber der Social-Media-Plattformen müssten offenlegen, wie ihre Algorithmen funktionieren. Sie verwies darauf, dass die immer frühere Handynutzung massiv die sozial-emotionale Entwicklung und den Spracherwerb der Kinder hemme. Diese müssten sich selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen können.
    Die Bundesregierung erwartet Ende Juni den Bericht der Unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt".
    Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.