
Dafür reiche eine Einzelmaßnahme wie etwa ein Social-Media-Verbot nicht aus, sagte die hessische Jugendministerin Hofmann zum Abschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz in Frankfurt am Main. Es müsse auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen sowie der Erziehungsberechtigten und Lehrkräfte gestärkt werden.
Die saarländische Bildungsministerin Streichert-Clivot erklärte, die Betreiber der Social-Media-Plattformen müssten offenlegen, wie ihre Algorithmen funktionieren. Sie verwies darauf, dass die immer frühere Handynutzung massiv die sozial-emotionale Entwicklung und den Spracherwerb der Kinder hemme. Diese müssten sich selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen können.
Die Bundesregierung erwartet Ende Juni den Bericht der Unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt".
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
