Dienstag, 28. Juni 2022

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Junge Bestenauswahl
50 Jahre Bundesjugendorchester

Es klingt so gut wie manches Profi-Orchester und Dirigenten von Herbert von Karajan bis Sir Simon Rattle haben die Arbeit mit ihm als eine Art Jungbrunnen beschrieben. Das BJO ‒ eine Hochbegabtenförderung, die sich ein halbes Jahrhundert bewährt hat.

Von Michael Struck-Schloen | 27.08.2019

Das Bundesjugendorchester
Wurde im politisch bewegten Jahr 1969 gegründet: Das Bundesjugendorchester (Bundesjugendorchester/ Selina Pfruener)
Als das Bundesjugendorchester (BJO) im politisch bewegten Jahr 1969 gegründet wurde, war der autoritär geführte "Apparat Orchester" höchst verdächtig. Dennoch ist bis heute das deutsche Musikleben ohne die Orchester der Städte, Länder und Radioanstalten kaum denkbar ‒ also sollte man sich frühzeitig mit seinem künftigen Arbeitsplatz vertraut machen.
Ingo Metzmacher auf Geburtstagstournee mit dem BJO
Im BJO wirkten von Anfang an die besten Musikerinnen und Musiker Deutschlands zwischen 14 und 19 Jahren mit, viele von ihnen findet man heute in Spitzenorchestern wieder. Am Pult stehen renommierte Dirigentinnen und Dirigenten wie Kirill Petrenko, Alondra de la Parra, Simon Rattle oder Ingo Metzmacher, der mit den Jugendlichen in diesem Frühling auf Geburtstagstournee nach Köln, Leipzig und Berlin gegangen ist.