
Wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention mitteilte, haben zwei Drittel der Befragten im Alter von 16 bis 39 Jahren schon einmal mit Künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT, Google Gemini und Microsoft Copilot über Probleme gesprochen, die sie belasten. Dabei geht es oft um Alltagssorgen wie Stress oder Liebeskummer. Allerdings wird die KI demnach auch bei ärztlich diagnostizierten Depressionen genutzt – teils sogar als Ersatz für Gespräche mit professionellen Psychotherapeuten. Fachleute raten zur Vorsicht. Viele KI-Angebote sind nicht für therapeutische Zwecke entwickelt. Zudem fehlen bislang umfassende wissenschaftliche Studien, ob sie Betroffenen eher helfen oder schaden. Auch beim Umgang mit akuten Krisen stoßen die Systeme an Grenzen.
Für die Untersuchung wurden bundesweit 2.500 Menschen online befragt.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
