
Es gebe ein Glaubwürdigkeitsproblem an der Spitze. Der Spitzenkandidat des Koalitionspartners SPD, Krach, ging ebenfalls auf Distanz zu Wegner. Er werde keine Konstellation zulassen, in der Wegner im künftigen Senat eine Rolle übernehme.
"Tagesspiegel": Wegner sagte offenbar wissentlich die Unwahrheit
Hintergrund ist ein Bericht des "Tagesspiegel". Demnach soll Wegner hinsichtlich seines Krisenmanagements während des Stromausfalls Anfang des Jahres erneut nicht die Wahrheit gesagt haben. Dem Bericht zufolge stimmt Wegners Aussage nicht, dass er dienstlich wegen des Vorfalls vormittags telefoniert hatte - der Austausch fand per Textnachrichten statt.
Wegner war bereits während des Stromausfalls in die Kritik geraten - unter anderem, weil er ein etwa einstündiges Tennismatch am ersten Tag gegen Mittag zunächst verschwiegen hatte. Bis heute ist nicht lückenlos klar, mit welchen Stellen er wann auf welche Weise Kontakt hatte.
In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
