Myanmar
Junta-Chef in Myanmar tritt zurück - Beobachter rechnen mit Comeback als Präsident

Myanmars Oberbefehlshaber der Streitkräfte Min Aung Hlaing ist von seinem Posten zurückgetreten.

    Der Junta-Chef von Myanmar, Min Aung Hlaing, legt während des 6. Gipfeltreffens Bimstec eine Schweigeminute für die Opfer des Erdbebens ein.
    Der Junta-Chef Min Aung Hlaing tritt von seinem Amt zurück (Archivbild). (Uncredited / Thailand's Foreign Af / Uncredited)
    Wie das Exil-Nachrichtenportal Mizzima berichtet, nominierte ihn die dem Militär nahestehende Partei USDP als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft. Das wird von politischen Beobachtern als Schritt zur Übernahme des Präsidentenamtes von Myanmar gewertet. Der Präsident muss laut Verfassung aus der Gruppe der drei Vizepräsidenten gewählt werden.
    General Min Aung Hlaing war 15 Jahre lang Oberbefehlshaber der Streitkräfte Myanmars. Vor fünf Jahren stürzte das Militär die demokratisch gewählte Regierung von Friedensnobelpreisträgrein Aung an Suu Kyi. Seitdem gibt es in dem südostasiatischen Land einen Bürgerkrieg begleitet von wirtschaftlichen Problemen.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.