
Ein Regierungsvertreter erklärte, bei dem militärischen Vorgehen in den Rohingya-Gebieten habe es sich vielmehr um eine Antiterror-Operation gehandelt.
Der Prozess hatte in der vergangenen Woche begonnen; geklagt hat das afrikanische und mehrheitlich muslimische Gambia. In Myanmar wird die muslimische Minderheit der Rohingya seit Jahrzehnten verfolgt. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks leben derzeit mehr als eine Million Rohingya in provisorischen Lagern im benachbarten Bangladesch, nachdem sie vor Mord, Vergewaltigung und Brandstiftung geflohen waren.
Weitere Informationen:
Genozid - Über den juristischen Umgang mit einem komplexen Tatbestand
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
