Burkina Faso
Juntachef Traoré: Menschen sollen Demokratie und Wahlen "vergessen"

Der Chef der in Burkina Faso regierenden Militärjunta schließt eine Rückkehr des westafrikanischen Landes zur Demokratie aus.

    Der Offizier Ibrahim Traoré sitzt an einem Schreibtisch und schreibt etwas.
    Der Chef der Militärjunta in Burkina Faso, Traoré (ein Archivbild) (AFP / -)
    Hauptmann Traoré sagte im Staatssender RTB, Demokratie sei nichts für die Menschen in Burkina Faso. Von Wahlen wolle er gar nicht reden. Traoré war im September 2022 durch einen Putsch an die Macht gekommen, der zweite innerhalb von acht Monaten. Seitdem regiert seine Militärjunta in dem westafrikanischen Land. Ursprünglich waren für Juli 2024 Wahlen geplant, diese wurden aber um fünf Jahre verschoben. Die Wahlkommission und politische Parteien wurden aufgelöst. Die Verbreitung internationaler Medien ist verboten.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.