Menschenrechte
Juristengruppe wirft El Salvador Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor

Eine Gruppe internationaler Juristen wirft der Führung von El Salvador Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

    Eine Nahaufnahme des Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele
    Der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Evan Vucci)
    In einer ⁠bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission eingereichten Beschwerde wird von systematischer Folter, Mord und Menschen, die spurlos verschwinden, berichtet. Dies sei während des Ausnahmezustands geschehen, den Präsident Bukele erstmals im März 2022 verhängt hatte. In der Beschwerde hieß es, Rechtsverletzungen seien Teil einer staatlichen Politik. Die Regierung von El Salvador wies die Vorwürfe der Juristengruppe zurück.
    Bukele hatte den Ausnahmezustand ausgerufen, um eine Welle von Bandengewalt zu bekämpfen. Seitdem wurden über 90.000 Menschen festgenommen, Hunderte starben in Gewahrsam.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.