Nach Brandkatastrophe in Crans-Montana
Justiz leitet Ermittlungen gegen Betreiber der Bar ein - Erste vier Todesopfer identifiziert

Zwei Tage nach dem Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 40 Toten hat die Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden Betreiber des Lokals eingeleitet.

    Menschen bringen Blumen und Briefe in die Nähe der abgeriegelten Bar, in der das Feuer ausgebrochen war.
    Trauer nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana. (Antonio Calanni / AP / dpa /)
    Ihnen werde fahrlässige Tötung, Körperverletzung sowie Verursachung eines Feuers vorgeworfen, teilte die Polizei des Kantons Wallis mit. Gestern hatten die Ermittler erklärt, dass der Brand vermutlich durch funkensprühendes Tischfeuerwerk ausgelöst wurde, das zu nah an brennbares Dämm-Material der Decke gehalten worden sei.
    Inzwischen sind die ersten vier Todesopfer identifiziert worden. Es handele sich um die sterblichen Überreste von zwei weiblichen und zwei männlichen Opfern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren aus der Schweiz, teilte die Polizei mit. 119 bei dem Brand teils lebensgefährlich verletzte Menschen werden in der Schweiz sowie in Nachbarländern behandelt. 18 EU-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, hatten Unterstützung angeboten.
    Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.