
Eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft sagte der Nachrichtenagentur AFP, man habe keine Anhaltspunkte für eine Straftat festgestellt.
Der Betriebsrat der Commerzbank hatte im Juni Strafanzeige gegen Unicredit erstattet. Dabei ging es um den Verdacht auf Marktmanipulation und Irreführung. Demnach soll die italienische Bank mit unlauteren Mitteln versucht haben, die Commerzbank-Aktionäre zum Verkauf ihrer Anteile zu bringen. Inzwischen hat sich die Unicredit fast die Hälfte der Stimmrechte an der Commerzbank gesichert.
Die Commerzbank-Führung und die Bundesregierung, die zweitgrößter Anteilseigner der Bank ist, lehnen eine Übernahme ab.
Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
