USA
Justizministerium veröffentlicht fehlende Epstein-Akten zu Präsident Trump

Das Justizministerium hat zusätzliche Ermittlungsakten zu dem 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Epstein veröffentlicht, die brisante Vorwürfe gegen US-Präsident Trump enthalten. Ein Sprecher erklärte, die Unterlagen seien nach einer früheren Durchsicht versehentlich nicht zusammen mit den anderen Ermittlungsdokumenten im Februar veröffentlicht worden.

    Donald Trump, Melania Knauss, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
    Ein Bild aus dem Jahr 2000: Donald Trump, Melania Knauss, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell im Mar-a-Lago Club, Palm Beach, Florida. (Getty Images / Davidoff Studios Photography)
    Die neuen Akten betreffen Befragungen einer Frau, die 2019 Anschuldigungen gegen Trump erhoben hatte. Sie hatte erklärt, als 13-Jährige von Epstein vergewaltigt worden zu sein. Außerdem beschuldigte sie Trump, sie zu oraler Befriedigung gezwungen zu haben. Weitere Ausführungen zu dieser Begegnung lehnte die Frau den Ermittlern zufolge ab. Eine Bewertung der Glaubwürdigkeit der Vorwürfe durch das FBI ist in den Akten nicht zu finden.
    Trump bestreitet jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein. Zu den jetzt veröffentlichten Akten liegt keine Stellungnahme seitens des Präsidenten vor.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.