Bundesregierung
Kabinett berät über Aktionsplan gegen Organisierte Kriminalität

Das Bundeskabinett will heute einen Aktionsplan gegen Organisierte Kriminalität auf den Weg bringen.

    Polizisten bewachen mehrere Kartons mit Kokain.
    Das Bundeskabinett will Aktionsplan gegen Organiserte Kriminalität vorlegen. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    An der Erarbeitung des Plans haben die Ressorts Finanzen und Justiz sowie das Innenministerium mitgewirkt. Unter anderem soll der Informationsaustausch zwischen den Behörden verbessert werden. Geplant sind außerdem neue digitale Analysebefugnisse sowie die Stärkung von Ermittlungen zu mutmaßlicher Geldwäsche. Auch die Möglichkeiten zur Einziehung beziehungsweise Sicherstellung von Vermögenswerten sollen verbessert werden. 
    Von Organisierter Kriminalität spricht man, wenn Gruppen über längere Zeit arbeitsteilig organisierte Straftaten begehen. Zu den klassischen Delikten gehören Rauschgifthandel, Geldwäsche, Menschenhandel, Schutzgelderpressung, Waffenhandel und zunehmend auch Cyberkriminalität. 
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.