Gebäudemodernisierungsgesetz
Kabinett bringt Ersatz für "Heizungsgesetz" auf den Weg

Das Bundeskabinett will heute das Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg bringen.

    Die Lüftungsanlage einer Wärmepumpe steht vor einem Wohnhaus.
    Das "Heizungsgesetz" der Ampel-Koalition war umstritten (Archivbild). (picture alliance / dpa / Silas Stein)
    Die Pläne von Union und SPD sehen vor, dass ein Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen langfristig möglich bleibt. Damit wird das sogenannte Heizungsgesetz aus der Zeit der Ampel-Koalition ersetzt. Dies gilt als ein zentrales Vorhaben der schwarz-roten Koalition. Unter anderem die Grünen und Umweltorganisationen übten Kritik an den Regierungsplänen.
    Der CDU-Wirtschaftspolitiker Wiener sagte im Deutschlandfunk, man setze auf Technologieoffenheit und gebe den Menschen die Entscheidungsfreiheit zurück. Am Ende werde sich die effiziente Technologie durchsetzen und Wärmepumpen seien effizient. Der Bundesverband der Deutschen Industrie spricht von einem wichtigen Schritt. Das geplante Gesetz von Union und SPD schaffe Klarheit, wo zuletzt Unsicherheit und Abwarten dominiert hätten, erklärte BDI-Experte Carsten Rolle. Damit gebe es den nötigen Impuls für Sanierungen und Investitionen im Gebäudesektor.
    Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.