Bundesregierung
Kabinettsumbau vollzogen - Merz will seine Politik besser erklären

Bundeskanzler und CDU-Chef Merz hat nach parteiinterner Kritik an seiner Kabinettsumbildung eine bessere Kommunikation zugesagt. Merz erklärte nach einer Sondersitzung der Unionsfraktion, ein Schwerpunkt seiner Arbeit werde künftig darauf liegen, mehr zu erklären und zu vermitteln.

    Bundeskanzler Friedrich Merz und Thorsten Frei geben eine Pressekonferenz nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden.
    Bundeskanzler Friedrich Merz und Thorsten Frei geben eine Pressekonferenz nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden. (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Merz betonte, die Aussprache in der Fraktion sei fair und respektvoll gewesen. Die Abgeordneten von CDU und CSU wählten in der Sondersitzung den bisherigen Kanzleramtschef Frei zum neuen Fraktionsvorsitzenden. Der 52-Jährige erhielt 91,9 Prozent der Stimmen. Er folgt im Amt auf Jens Spahn, der nach Kritik an seiner Haltung zur Leihmutterschaft zurückgetreten war. Bundeskanzler Merz hatte sich nach dem Rücktritt Spahns für eine größere Kabinettsumbildung entschieden. Unter anderem die Ablösung von Verkehrsminister Schnieder stieß dabei auf Ummut in Teilen der CDU.
    Schnieders Nachfolger, der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bilger, erhielt gestern von Bundespräsident Steinmeier seine Ernennungsurkunde - ebenso wie der neue Gesundheitsminister Linnemann sowie Kanzleramtschefin Warken.

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    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.