Einigung nach Streit mit Spanien
Kahlo-Werke kehren 2028 nach Mexiko zurück

Nach einer Kontroverse um den Umzug nach Spanien von geschützten Werken von Frida Kahlo und anderen mexikanischen Künstlern geben die Sammlungsverwalter eine Rückkehrgarantie nach Mexiko ab.

    Frida Kahlos "Selbstbildnis mit Dornenhalsband".
    Spanien und Mexiko haben sich im Streit um Kunstwerke von Frieda Kahlo geeinigt (Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust/VG Bild-Kunst, Bonn 2020)
    Wie die spanische Stiftung Banco Santander mitteilte, sollen die Werke der Sammlung 2028 nach Mexiko zurückkehren. Die Sammlung aus 160 Kunstwerken wurde 2023 von der Familie Zambrano gekauft, einer der wohlhabendsten mexikanischen Unternehmerfamilien. Seit Januar verwaltet die spanische Stiftung die Werke. Dazu gehören rund 30 Bilder von Künstlern wie Frida Kahlo, Diego Rivera und David Alfaro Siqueiros, die nicht exportiert werden dürfen.

    Debatte über dauerhafte Unterbringung in Santander

    Die spanischen Verwalter der Sammlung hatten angekündigt, die Werke nach einer derzeitigen Ausstellung in Mexiko in einem neuen Kulturzentrum in Santander im Norden Spaniens dauerhaft unterzubringen. Dies sorgte in der mexikanischen Kunstgemeinde für heftige Diskussionen. Auch Präsidentin Sheinbaum schaltete sich ein und forderte, die Sammlung müsse nach Mexiko zurückkehren. 
    Die spanische Stiftung versicherte nun, sie würde sich jederzeit an die mexikanischen Gesetze halten. Bei den unter besonderem Schutz stehenden Werke sei die Rückkehr in zwei Jahren vorgesehen.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.