
Die Europapolitikerin Strack-Zimmermann erklärte sich am Nachmittag bereit, gegen den bisherigen stellvertretenden Parteichef Kubicki anzutreten. Sie wurde auf dem Parteitag von 33 Delegierten vorgeschlagen. Kubicki galt als einziger Kandidat. Er sagte in seiner Vorstellungsrede, er sei froh darüber, dass die beiden "alten Schlachtrösser" der FDP anträten.
Zum Auftakt des Parteitags hatte der scheidende FDP-Chef Dürr davor gewarnt, die Freien Demokraten nach den jüngsten Wahlniederlagen abzuschreiben. Sie hätten ihre Lehren gezogen und änderten sich, sagte Dürr. Die FDP wolle eine Partei des Fortschritts, der Zukunft und auch der Freundlichkeit sein.
Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr hatte die FDP den Wiedereinzug ins Parlament verpasst. Sie ist außerdem nur noch in sechs von 16 Landtagen vertreten.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
