
Auf der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt verwies er auf einen neuen Systemkonflikt zwischen Demokratien und einer Achse der Autokratien. Die liberale Weltordnung stehe dabei zunehmend auch im Inneren des politischen Westens unter Druck. Merz betonte, es sei die historische Aufgabe Deutschlands und der EU, Maßnahmen für die eigene Sicherheit zu treffen, die im besten Fall für mehrere Jahrzehnte tragfähig seien. Nötig sei dazu auch eine pragmatische Außen- und Sicherheitspolitik, die sich an den deutschen und europäischen Interessen orientiere.
Bei der Botschafterkonferenz kommen seit heute die Leiter der rund 230 deutschen Auslandsvertretungen zusammen. Eingeladen sind außerdem Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
