Asyl
Kanzleramtsminister Frei (CDU) sieht keine grundsätzlichen Hindernisse für Rückführungen von Flüchtlingen nach Syrien

Kanzleramtsminister Frei sieht keine grundsätzlichen Hindernisse mehr für die Rückführung von Flüchtlingen nach Syrien.

    Thorsten Frei (CDU) im Bundestag
    Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) (picture alliance / dts-Agentur)
    Als ein Beispiel nannte Frei -Zitat- "junge Männer arabischer Herkunft sunnitischer Konfessionszugehörigkeit". Diese unterlägen ganz sicher in Syrien keiner Gefährdung und auch keiner Verelendungsgefahr, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Frei verwies auf das Vorgehen des Bundesinnenministeriums, das er für richtig halte. Dessen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft seit Sommer dieses Jahres wieder Asylanträge von Syrern. Die Verfahren waren wegen der unklaren Lage in dem Land nach dem Sturz des Machthabers Assad ausgesetzt worden. Laut Frei entscheidet das BAMF nun zunächst über Asylanträge von Straftätern und Gefährdern. Dieses Vorgehen sei von sämtlichen Verwaltungsgerichten bestätigt worden, betonte der Minister.
    Diese Nachricht wurde am 03.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.