Rüstungsindustrie
Kartellamt segnet Satelliten-Allianz von Rheinmetall und OHB ab

Die deutschen Konzerne Rheinmetall und OHB dürfen ein gemeinsames Satellitenunternehmen gründen.

    Illustration des Starlink-Satelliten-Netzwerks
    Die Bundeswehr will ein eigenes Satelliten-Netzwerk aufbauen. (IMAGO / Science Photo Library)
    Das Bundeskartellamt teilte mit, gegen die Gründung gebe es keine wettbewerblichen Bedenken. Rheinmetall und OHB seien bisher in unterschiedlichen Branchen tätig.
    Der Rüstungs- und der Raumfahrtkonzern wollen sich mit dem neuen Unternehmen auf einen Auftrag der Bundeswehr bewerben. Diese will ein eigenes Satellitennetzwerk für die Streitkräfte aufbauen, vergleichbar mit Starlink von der US-Firma SpaceX. Der Nachrichtenagentur ​Reuters zufolge liegt das Auftragsvolumen bei etwa zehn Milliarden Euro.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.