Vermittlerstaaten
Katar, Ägypten und die Türkei verurteilen Israels jüngste Angriffe im Gazastreifen

Katar, Ägypten und die Türkei haben die jüngsten israelischen Angriffe im Gazastreifen verurteilt.

    Palästinenser bergen Habseligkeiten aus einer Wohnung, die bei israelischen Luftangriffen in der Nacht zum 2. August 2026 in Gaza-Stadt getroffen wurde.
    Nach israelischen Luftangriffen in Gaza-Stadt am Wochenende. (AFP / OMAR AL-QATTAA)
    In einer gemeinsamen Erklärung heißt es unter anderem, Israel müsse die Bedingungen des Waffenruheabkommens einhalten, um dessen Umsetzung nicht zu untergraben. Katar, Ägypten und die Türkei warfen Israel gezielte Angriffe auf Infrastruktur und Gesundheitseinrichtungen vor. Es komme zu Opfern unter der Zivilbevölkerung. Die drei Staaten hatten zusammen mit den USA eine zentrale Rolle als Vermittler der Waffenruhe im Gaza-Krieg gespielt.
    Gestern und am Wochenende hatte Israel erneut Angriffe im Gazastreifen ausgeführt. Dabei wurden mehrere Palästinenser getötet. Die israelische Armee bestätigte Angriffe, bei denen Kommandeure der Hamas getötet worden seien. Palästinensischen Berichten zufolge wurden auch Kinder getötet.
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.