
Tiere würden in Zukunft nicht mehr "als bloße Kollateralschäden von Naturkatastrophen betrachtet, sondern als schützenswerter Teil des Ökosystems", erklärte Ministerpräsident Mitsotakis nach dem Besuch eines großen Tierschutzzentrum bei Athen. Dazu werde eine neue staatliche Tierhilfestruktur eingerichtet.
Rettung und Versorgung von Tieren bei Naturkatastrophen
Das Zentrum soll eng mit lokalen Behörden, Ehrenamtlichen und Tierschutzorganisationen zusammenarbeiten. Zu den Aufgaben gehören koordinierte Einsätze und Evakuierungen im Katastrophenfall sowie die Schaffung spezieller Einrichtungen, in denen verletzte, verirrte oder gefährdete Tiere vorübergehend untergebracht werden können. Der Schwerpunkt liegt auf einer schnellen Einsatzbereitschaft, um Tierleid und Verluste bei Naturkatastrophen möglichst früh zu verhindern.
Griechenland wird in den Sommermonaten immer wieder von teils schweren Waldbränden getroffen. Dabei kommen zahlreiche Wild- und Haustiere ums Leben oder verlieren ihr Zuhause.
Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
