
Der Auftritt des jüdischen Publizisten soll wie geplant stattfinden. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte der 70-Jährige: "Katharina Wagner persönlich hat sich [...] nie mit dem das ganze Land prägenden Antisemitismus ihrer Vorfahren gemein gemacht – sehr im Gegenteil! Ich finde ihre Worte des Bedauerns an mich ernsthaft und glaubwürdig, und ich nehme ihre persönliche Bitte um Entschuldigung gerne an.“
Friedman sollte bei den 150. Bayreuther Festspielen über Antisemitismus, den Komponisten Richard Wagner und den Umgang mit der Nazi-Vergangenheit der Festspiele sprechen. Die Veranstaltung wurde mit dem Verweis auf "Sicherheitsbedenken" auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Absage war seit Tagen scharf kritisiert worden.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
