
Bätzing äußerte die Hoffnung, dass der künftige Vorsitzende die Konflikte so moderieren könne, dass man einander verstehe. Er hatte angekündigt, nicht erneut für das Amt zur Verfügung zu stehen. Die Bischofskonferenz wählt deshalb morgen einen neuen Vorsitzenden. Offizielle Nachfolge-Kandidaten gibt es nicht. Die Wahl des neuen Vorsitzenden gilt als offen. Häufig genannt wurde im Vorfeld der Paderborner Erzbischof Bentz, der früher Sekretär des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden Kardinal Lehmann war. Auch der Essener Bischof Overbeck und der Augsburger Bischof Meier werden gehandelt.
Die Konferenz ist im Umgang mit dem Reformprojekt "Synodaler Weg" gespalten, bei dem es etwa um innerkirchliche Gewaltenteilung, mehr Beteiligung von Frauen und eine neue Sexualmoral ging. Die Bischöfe aus Köln, Regensburg, Passau und Eichstätt hatten sich daraus zurückgezogen. Bätzing hat den Reformkurs in den vergangenen Jahren dagegen stark unterstützt.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
