"Tag der Diakonin"
Katholische Laien fordern Öffnung von Weiheämtern für Frauen

Katholische Laienorganisationen fordern zum bundesweiten „Tag der Diakonin“ am kommenden Mittwoch die Öffnung aller kirchlichen Dienste und Ämter für Frauen.

    Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), nimmt an einer Pressekonferenz der Synodalversammlung des Synodalen Wegs der katholischen Kirche teil.
    Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK (Marijan Murat/dpa)
    Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Stetter-Karp, sagte, Frauen prägten die Kirche entscheidend mit. In der Ämterstruktur der katholischen Kirche bleibe dieses Engagement jedoch unsichtbar. Die ZdK-Präsidentin betonte, der Reformprozess Synodaler Weg und die Weltsynode im Vatikan zeigten, dass Veränderung möglich sei.
    Seit den 1960er Jahren können verheiratete Männer ab 35 Jahren in der katholischen Kirche zum Diakon geweiht werden. Frauen sind grundsätzlich von allen Weiheämtern ausgeschlossen. Hauptaufgabe des Diakons ist die Unterstützung des Pfarrers in der Gemeindeseelsorge.
    Jedes Jahr am 29. April wird mit dem "Tag der Diakonin" die Öffnung des Weiheamts für Frauen gefordert. Veranstalter sind unter anderem der Katholische Deutsche Frauenbund und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.